Fürst Pückler Salz Original
50 g Geschenkglas mit Holzlöffel
Handgeschöpftes Natursiedesalz aus 1.586 m Tiefe – im Geschenkglas mit Holzlöffel.
Wissen · Reinheit
Wer nach mikroplastikfreiem Salz sucht, findet vor allem Werbeversprechen. Dieser Text erklärt, wie Kunststoff überhaupt ins Salz gelangt, welche Salzarten betroffen sind – und woran man ein Salz erkennt, bei dem das technisch gar nicht passieren kann.
Mikroplastik sind Kunststoffpartikel unter fünf Millimetern. Sie entstehen, wenn größere Plastikteile zerfallen, wenn Reifenabrieb von der Straße gespült wird, wenn Kleidung aus Kunstfaser gewaschen wird. Über Flüsse, Abwasser und die Luft gelangen sie ins Meer.
Meersalz entsteht, indem heutiges Meerwasser verdunstet. Was gelöst oder geschwemmt im Wasser ist, bleibt zurück – das Salz ebenso wie das, was sonst noch darin schwimmt. Genau deshalb finden Untersuchungen weltweit regelmäßig Kunststoffpartikel in Meersalzproben, quer über Marken und Herkunftsländer hinweg.
| Salzart | Herkunft | Mikroplastik möglich? |
|---|---|---|
| Meersalz | Heutiges Meerwasser | Ja – trägt die Belastung des heutigen Meeres |
| Steinsalz | Bergwerk, urzeitliche Lagerstätte | In der Lagerstätte nein, aber Eintrag über Abbau und Verarbeitung möglich |
| Siedesalz aus Tiefensole | Sole aus geschlossenen Schichten | Nein – die Lagerstätte war nie mit der Umwelt verbunden |
Der Unterschied liegt nicht am Hersteller, sondern an der Physik: In eine Sole, die 1.586 Meter tief zwischen undurchlässigen Schichten eingeschlossen liegt, führt kein Weg. Kunststoff gibt es seit rund hundert Jahren, die Lagerstätte ist Jahrmillionen alt und war die ganze Zeit verschlossen.
Rosa Salz aus Pakistan stammt aus einer urzeitlichen Lagerstätte, ist insofern also nicht mit heutigem Meerwasser in Berührung gekommen. Der Abbau erfolgt allerdings bergmännisch, teils unter Einsatz von Sprengstoff, und die Wege bis ins deutsche Regal sind lang. Die rosa Färbung stammt von Eisenoxid und ist kein Qualitätsmerkmal.
Fürst Pückler Salz wird aus der staatlich anerkannten Heilsole Hy Bad Muskau 1/2000 gewonnen, die 1.586 Meter tief unter Bad Muskau liegt. Die Sole wird bei niedriger Temperatur verdunstet und die Kristalle von Hand geschöpft. Zugesetzt wird nichts – kein Jod, kein Fluorid, keine Rieselhilfe.
50 g Geschenkglas mit Holzlöffel
Handgeschöpftes Natursiedesalz aus 1.586 m Tiefe – im Geschenkglas mit Holzlöffel.
200 g Blockbodenbeutel
Die Küchenpackung: grobes Siedesalz, naturbelassen, ohne Rieselhilfen.
Mehr zur Geologie und zur Quelle selbst steht auf der Seite über die Heilquelle von Bad Muskau. Wie aus der Sole das Salz wird, zeigt die Seite über die Manufaktur.
Häufige Fragen